CEI TV-CEI Allan Kardec Portrait

Satzung

Download: Satzung im PDF-Format

§ 1

Bezeichnung, Sitz und Zweck

Artikel 1 - Bezeichnung:
Die Vereinigung der Deutschen Spiritistischen Gruppen, gegründet am 26.10.2003 in
Berlin, erhielt bei der in Bonn am 18.09.2005 durchgeführten Versammlung eine
neue Bezeichnung und nennt sich nunmehr Deutsche Spiritistische Vereinigung
(D.S.V.). Die D.S.V. ist eine bürgerliche, philanthropische Vereinigung, politisch neutral
und ohne gewinnbringende Ziele. Die D.S.V. beruft sich auf die durch die Vereinten
Nationen erklärten Menschenrechte.

Artikel 2 - Sitz des Verbandes:
(1) Der Verein führt den Namen Deutsche Spiritistische Vereinigung (D.S.V.). Der
Verein soll als Verband in das Vereinsregister eingetragen werden.
Der Name wird sodann mit dem Zusatz versehen „eingetragener Verein" (e.V.)
(2) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(3) Der Sitz des Vereins ist 70190 Stuttgart, Hackstraße 11, dort befinden sich alle
Unterlagen der D.S.V.
(4) Geschäftsadresse ist der jeweilige Wohnsitz des 1. Vorsitzenden

Artikel 3 - Zweck des Verbandes:
Die D.S.V. verfolgt den Zweck:
I - Die solidarische und brüderliche Einigkeit der Spiritistischen Gruppen mit Sitz in
Deutschland und die Vereinigung der Spiritistischen Bewegung innerhalb Deutschlands
zu fördern;
II - Das Studium, die Ausübung und die Verbreitung der Spiritistischen Doktrin gemäß
den von Allan Kardec in den 5 Grundwerken verfassten Grundsätzen zu fördern.
III - Unterstützung und Orientierungshilfe bei der Gründung neuer Spiritistischer
Gruppen in Deutschland zu leisten;
IV - Die Ausübung der geistigen, moralischen und materiellen Nächstenliebe im Licht
der Spiritistischen Doktrin auf der Grundlage der Werke von Allan Kardec zu fördern,
ohne Unterschied des Geschlechts, der Hautfarbe, der Nationalität oder Religion
(z.B.: Unterstützung bei der Entwicklung und Ausübung der Medialität, geistige
und/oder materielle Hilfe für bedürftige Personen, etc.);
V - jegliches Material bezüglich der Geschichte des Spiritismus in Deutschland zu
archivieren;
VI - die Deutsche Spiritistische Bewegung innerhalb und außerhalb Deutschlands zu
repräsentieren.

Artikel 4 - Zu diesem Zweck obliegt der D.S.V.:
I - Regelmäßige Versammlungen der Mitgliedsgruppen für den Austausch von Informationen
und Erfahrungen zu fördern;
II - Die Kurse, Treffen, Vorträge, Symposien und Kongresse zu koordinieren und zu
fördern;
III - Falls es eine Gruppe wünscht, wird die D.S.V. sie bei der Strukturierung ihrer
unterweisenden, fürsorglichen und administrativen Tätigkeiten sowie bei ihrer Vereinheitlichung
und anderen Aktivitäten unterstützen. Es besteht keine Verpflichtung,
das von D.S.V. zur Unterstützung angebotene Programm oder Material anzuwenden.
Es bleibt den Gruppen überlassen, dieses teilweise oder ganz anzunehmen oder
auch nicht, oder es nach den eigenen Notwendigkeiten und Zweckmäßigkeiten anzupassen.
Bemerkung: Die D.S.V. ist nicht verantwortlich für das Verhalten und/oder die von
den ihr zugehörenden Gruppen eingegangenen Verpflichtungen.

§ 2

Zusammensetzung, Mitgliedschaft, Rechte und Pflichten

Artikel 5 - Zusammensetzung:
Die D.S.V. setzt sich aus allen ihr angeschlossenen Deutschen Spiritistischen Gruppen
und Ihren Mitgliedern zusammen.

Artikel 6 - Mitgliedschaft:
Um als Mitglied der D.S.V. aufgenommen zu werden, müssen die Gruppen:
I - Wenigstens ein Jahr bestehen und mindestens 3 regelmäßig anwesende Mitglieder
haben (die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder mit Aufenthaltsgenehmigung
in Deutschland leben).
II - Ihre Aktivitäten in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Spiritistischen
Doktrin ausrichten, so wie es in den von Allan Kardec zusammengestellten Grundwerken
und in den ergänzenden Spiritistischen Werken beschrieben ist.
III - Eine ordentlich organisierte und definierte administrative Struktur besitzen.
IV - Sich der in Artikel 3 dieser Satzung bestimmten Zielsetzung verpflichten.

Artikel 7 - Rechte:
Rechte der Gruppen, die die D.S.V. bilden:
I - Behalt der Selbständigkeit, Unabhängigkeit und Bewegungsfreiheit, da die Verknüpfung
mit der D.S.V. die Solidarität und brüderliche Vereinigung als Grundlage
hat.
II - Die Angabe von Themen für die Tagesordnung der Versammlungen.
III - Abstimmung über alle Themen, die Gegenstand für die Beschlussfassung der
D.S.V. sind.
IV - Erhalt von Orientierungshilfe und Beratung von der D.S.V. bei der Ausführung
ihrer Aktivitäten, soweit sie erbeten werden.

Artikel 8 - Pflichten
Pflichten der Gruppen, die die D.S.V. bilden:
I - Teilnahme an allen Versammlungen und Aktivitäten der D.S.V..
II - Pflege des moralischen, kulturellen, geistigen und materiellen Erbes der D.S.V.
und für die Erreichung ihrer Ziele zu sorgen.
III - Erfüllung der gegenwärtigen Satzung.
IV - Finanzielle Beteiligung für die Aufrechterhaltung der D.S.V. mit einem durch die
Versammlungsmitglieder festgelegten Beitrag.

Artikel 9 - Beginn und Ende der Mitgliedschaft:
(1) Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet
der Vorstand mit
einfacher Stimmenmehrheit.
(2) Die Mitgliedschaft endet:
I - Ihre Aktivitäten, Unterweisungen und ihr Verhalten unverträglich mit der in Artikel
3 dieser Satzung bestimmten Zielsetzung sind.
II - Sie ohne Rechtfertigung an drei aufeinander folgenden Versammlungen nicht
erscheint.
III - Sie aus ihrer freien Entscheidung kein Mitglied der D.S.V. mehr sein möchte.
(3) Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen.
Artikel 10 Aufnahmegebühr und Jahresbeitrag
(1) Der Verein erhebt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe vom Vorstand festgesetzt
wird.
(2) Der Beitrag ist auch dann für ein Jahr zu zahlen, wenn ein Mitglied während des
Jahres austritt, ausgeschlossen wird oder erst während des Geschäftsjahres eintritt.
(3) Der Vorstand hat das Recht, ausnahmsweise bei Bedürftigkeit den Beitrag
ganz oder teilweise zu erlassen oder Ratenzahlungen zu bewilligen.
(4) Bis Ende des IV. Quartals eines Jahres haben alle Mitglieder den Beitrag zu entrichten.

§ 3

Organe des Vereins

Artikel 10 - Organe des Vereins:
Die D.S.V. hat folgende Struktur:
I -Mitgliederversammlung
II - Vorstand

Artikel 11 - Mitgliederversammlung:
I - Die Hauptversammlung wird aus jeweils maximal zwei benannten Vertretern von
jeder Spiritistischen Gruppe, die der D.S.V. angeschlossenen ist, gebildet. Jede
Gruppe hat das Recht auf eine Stimme.
II - Die ordentliche Versammlung findet jährlich statt. Falls notwendig können jedoch
außerordentliche Versammlungen einberufen werden.
III - Die Hauptversammlung wird durch den 1. Vorsitzenden der D.S.V. geleitet.
IV - Bei jeder Einberufung werden die Gruppen vom 1. Vorsitzenden spätestens 14
Tage vor der Versammlung über die Themen der Tagesordnung schriftlich informiert.

Artikel 12 - Pflichten der Mitgliederversammlung:
Einmal im Jahr findet die Hauptversammlung statt, bei der die der D.S.V. angeschlossenen
Gruppen insbesondere:
a) Beschluss fassen über eventuelle Veränderungen der Satzung;
b) Themen beschließen, die für die Spiritistische Bewegung in Deutschland von
Wichtigkeit und Bedeutung sind;
c) Die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des Vorstandes, des Prüfungsberichtes
des Kassenprüfers und die Erteilung der Entlastung.
Aufstellung des Haushaltsplanes.
d) Durchführung der Wahl der Mitglieder des Vorstandes.
e) Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
Bemerkung: Die Hauptversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 2/3 der
angeschlossenen Gruppen anwesend sind. Solche Beschlüsse werden durch einfache
Mehrheit der gültigen Stimmen gefasst. Im Fall der Stimmengleichheit gehört
dem 1. Vorsitzenden die entscheidende Stimme.

Artikel 13 - Vorstand:
I Der Vorstand im Sinne des §26 BGB ist der 1., der 2. Vorsitzende, der Schatzmeister
und die Schriftführer. Jedes Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt.
II Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung
des Vereinsvermögens
und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.
III Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in den Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden
berufen werden.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter
der 1. und der 2. Vorsitzende, anwesend sind. Der Vorstand fasst die Beschlüsse
mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit
entscheidet die Stimme des Leiters.
IV - Die D.S.V. wird durch einen in der Hauptversammlung gewählten Vorstand geleitet,
welcher sich aus einem 1. Vorsitzenden, einem 2. Vorsitzenden, zwei Schriftführer
und einen Schatzmeister zusammensetzt.
V - Der 1. Vorsitzende wird bei seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden vertreten,
der im Falle seiner Vakanz von einer von ihm benannten Person aus seiner Gruppe
vertreten wird.
VI - Im Fall der Vakanz irgendeines der Ämter im Vorstand wird die D.S.V. eine
Neuwahl für die Neubesetzung durchführen.
VII - Die Mitglieder des Vorstandes werden für 2 Jahre beauftragt, können wiedergewählt
werden, und bleiben so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

Artikel 14 - Pflichten des Vorstandes:
I - Durchführung und Sicherstellung der Beschlüsse der Hauptversammlung.
II - Erfüllung der Satzung.
III - Vorbereitung und Einberufung der Versammlungen, der Hauptversammlung, wie
auch die Ausarbeitung der jeweiligen Tagesordnung.
IV - Erstellung des Jahresberichts der D.S.V., seine Übersendung an die Repräsentanten
der angeschlossenen Gruppen. Alle Gruppen regelmäßig über die Themen
und Aktivitäten, die für die Gruppen von Interesse sind, informieren.

Artikel 15 - Pflichten des 1. Vorsitzenden:
I - Er ist der Verantwortliche für den Vorstand, dessen Entscheidungen seiner Zustimmung
unterworfen sind.
II - Im Bewusstsein seiner Verantwortung gegenüber der Spiritistischen Bewegung in
Deutschland, wird der 1. Vorsitzende das Mögliche tun, um alle bereits angeschlossenen
Gruppen unter sich zu vereinigen und ihnen eine gerechte, brüderliche und
gleiche Behandlung zu gewähren.
III - Er wird die Mitglieder der Hauptversammlung um Vorschläge für die Ausarbeitung
der Tagesordnung der Hauptversammlung bitten. Die vorgeschlagenen Themen
und diejenigen, die der 1. Vorsitzende selbst als angebracht erachtet, dienen ihm als
Orientierung mit dem Ziel eine Tagesordnung mit Themen von tatsächlichem Interesse
für die Gruppen der D.S.V. auszuarbeiten.
IV - Er wird die D.S.V. bei nationalen und internationalen Angelegenheiten vertreten.

Artikel 16 - Pflichten des 2. Vorsitzenden:
I - Vertretung des 1. Vorsitzenden im Fall seiner Verhinderung.
II - Er übernimmt automatisch das Amt des 1. Vorsitzenden, für den Fall, dass dieses
frei wird, bis zur nächsten Hauptversammlung, bei der der neue 1. Vorsitzende durch
Abstimmung gewählt wird.

Artikel 17 - Pflichten der Schriftführer:
I - (1) Verfassen der Sitzungsprotokolle aller Versammlungen des Vorstandes und
der Mitgliederversammlungen der D.S.V., die vom jeweiligen Leiter der Sitzung und
dem Schriftführer zu unterzeichnen sind.
(2) Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlungen sind schriftlich
abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
II - Archivierung der gesamten Dokumente, die der D.S.V. gehören, sowie des gesamten
Materials, betreffend die Geschichte des Spiritismus in Deutschland. Wenn
einer der Schriftführer sein Amt, aus welchem Grund auch immer, niederlegt, muss
dieser Schriftführer alle erwähnten Dokumente seinem Nachfolger, im Bewusstsein
darüber, dass sie exklusives Eigentum der D.S.V. sind, übergeben.

Artikel 18 - Pflichten des Schatzmeisters:
I - Verwaltung des Eigentums der D.S.V. und die Dokumentation über die Einnahmen
sowie die getätigten Zahlungen, sonstige Kosten und Investitionen, mit entsprechender
Zustimmung der Hauptversammlung.
II - Jährliche Anfertigung des Kassenberichts, in dem die Aufschlüsselung der Einnahmen
sowie die getätigten Zahlungen, sonstigen Kosten und Investitionen der
D.S.V. stehen. In diesem Bericht muss ausführlich erwähnt sein, wann und für welchen
Zweck die vorgenommenen Ausgaben getätigt wurden. Eine Kopie wird allen
Mitgliedern des Vorstandes zugesandt.
III - Bei Beendigung seiner Amtszeit wird der Schatzmeister das Kassenbuch der
D.S.V., in dem sich alle vor und während seiner Amtszeit aufgestellten Kassen
Jahresberichte sowie die Belege der entsprechend durchgeführten sonstigen Kosten
befinden, übergeben.

§ 4

Wirtschaftliche Mittel und Vermögen

Artikel 19 - Wirtschaftliche Mittel und Vermögen
I - Die vorgesehenen wirtschaftlichen Mittel für den Betrieb der D.S.V. werden aus
folgenden Quellen kommen:
a) - Die Beiträge der angeschlossenen Gruppen;
b) - Aus dem Mobiliar und den Immobilien bestehenden Werten, dem Bankguthaben
und den verschiedenen Beiträgen;
c) - Irgendwelche andere erzeugten und erhaltenen Einnahmen, die den Prinzipien
der Spiritistischen Doktrin nicht widersprechen.
II - Alle wirtschaftlichen Mittel werden ausschließlich für die Verbreitung der Spiritistischen
Doktrin, für die wirksame Durchführung der Vereinsaktivitäten und den Erhalt
und die Erweiterung des eigenen Vermögens sowie für Verwaltungskosten der
D.S.V. verwendet.
(1) Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschliesslich zur Erreichung
des Vereinszweckes verwendet.
(2) Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder
durch unverhältnismässig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 5 Vereinsauflösung
(1) Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung,
wobei drei Viertel der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen.
(2) Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte drei Liquidatoren.
(3) Das Vermögen der D.S.V. wird, im Fall ihrer Auflösung, einer oder mehreren ihr
angeschlossenen Gruppen zukommen. Die Gruppe/n wird/werden in einer für diesen
Zweck einberufenen Versammlung von mindestens zwei Dritteln der anwesenden
Gruppen ausgewählt.

§ 5

Allgemeine Einigungen

Artikel 20 - Eine Vergütung an die Vertreter der, der D.S.V. angeschlossenen Gruppen
ist untersagt, ebenso die Vergütung an die Mitglieder des Vorstandes.

Artikel 21 - Die D.S.V. ist ein Vollmitglied des „Internationaler Spiritistischer Rat"
(ISR) (Conselho Espirita Internacional-CEI) mit welchem brüderlich zum Besten der
Verbreitung der Spiritistischen Doktrin in Deutschland und im Ausland zusammengearbeitet
wird.

Diese Satzung wurde beschlossen und genehmigt am 15. Oktober 2006 und 11. November
2007